Prof. Hetzer und Dr. Pregla Prof. Dr. med. Dr. hcmult. Roland Hetzer und Dr. med. R. Pregla

Liebe Besucher der PRO-Seite

Fast jeder Deutsche würde im Fall des Falles ein Spenderorgan akzeptieren. Umgekehrt sind jedoch nicht einmal 20% der Bundesbürger bereit, nach ihrem Tode Organspender zu sein oder einer Organspende bei Tod eines Angehörigen zuzustimmen.

Die Konsequenz dieses Widerspruchs ist ein furchtbarer Mangelzustand an Spenderorganen und das erdrückende Wissen für jeden von uns, dass auch wir möglicherweise dann, wenn wir selbst am nötigsten Hilfe brauchen, lediglich auf einer Warteliste landen, auf der jeden Tag Menschen sinnlos sterben.

Es ist schwer zu akzeptieren,  aber eben Tatsache, dass die meisten von uns – bisher noch – aus verschieden Gründen nicht bereit sind, selbst zu schenken, was wir im Fall des Falles alle voller Dankbarkeit bereit wären, anzunehmen.

Unser Wunsch ist es, diesen Zustand zu verändern. Wir wollen dazu ermutigen, sich die Frage nach der Bereitschaft zur Organspende zu stellen und sie mit JA zu beantworten.
Pro-Gesellschaft ist dabei die Vision eines neuen Miteinanders in unserer Zeit, eines Füreinander - Daseins in zumindest einer elementaren Frage von Leben und Tod, der Frage nach einer Organspende:
Bist du bereit zu gestatten, dass nach deinem Tod, nachdem alles für Dich getan wurde, um Dein Leben zu erhalten, mit deinem Körper das Leben anderer gerettet wird?
Neben der Hilfe für eine individuelle Pro-Entscheidunggsfindung geht es aber andererseits auch darum, insgesamt einen Paradigmenwechsel in der Selbstsicht zu erreichen:
In den lebensentscheidenden Dingen weg vom Individualismus - hin zu einem starken Gemeinschaftsgefühl des füreinander Einstehens, des Wissens um der anderen Beistand und der Erkenntnis der Überwindungsfähigkeit eigener Ängste sowie des daraus resultierenden Glücks- und Freiheitsgefühls.

PRO soll somit radikal das Auseinanderdriften unserer Gesellschaft angreifen und Menschen aller Schichten, Einkommensgruppen, politischen Einstellungen, religiösen Überzeugungen und geistigen Fähigkeiten wieder näher zusammenrücken lassen.
So geht es nicht um eine herkömmliche Werbekampagne, sondern um die Bereicherung der Gesellschaft um eine neue Verhaltensnorm die zur Selbstverständlichkeit werden kann.
In einer ProGesellschaft lebt es sich besser, weil Menschen - da wo es um alles geht - füreinander einstehen.

Die Thematik ist schwierig. Unsere Ängste und unsere Unsicherheit machen, dass wir notwendigerweise zu stellender Fragen oder eigentlich klare Antworten immer wieder verdrängen. Aber es lohnt sich, die Widerstände zu überwinden, die innere Grenze zu überschreiten und Teil einer neuen europäischen Leitkultur zu werden, geprägt von zwei der größten menschlichen Ideale: Gleichheit und Brüderlichkeit!

>> Ausführliche Fassung lesen

Roland Hetzer - Ärztlicher Direktor des Deutschen Herzzentrums Berlin
Reinhard Pregla - Ärztlicher Direktor der Meoclinic

Link zur  Vita von Prof. Dr. Hetzer

 

 
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